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+ KENWORTH + KENWORTH + KENWORTH + KENWORTH + KENWORTH + KENWORTH +

 

Kenworth ist ein US-amerikanischer Lkw-Hersteller. 1923 gegründet, ist Kenworth auf die Produktion von schweren (Klasse 8) und mittelschweren (Klasse 5–7) Nutzfahrzeugen spezialisiert. Seit 1945 firmiert Kenworth unter dem Dach von PACCAR und operiert damit seit 1958 direkt neben Schwesterfirma (und Marktkonkurrent) Peterbilt. Kenworth markierte mehrere Premieren in der Lkw-Produktion und führte auch die Praxis ein, Fahrzeuge nach Kundenspezifikation zu bauen, was so bis heute beibehalten wird. 1961 debütierten der K900 (später in K100 umbenannt) und der konventionelle W900. Die Modellpräfixe W und K stammen von den Firmengründern Worthington und Kent. Der K100 wurde über mehrere Jahrzehnte weiterentwickelt und (als K100E) bis in die 90er Jahre in den USA gebaut. Die Geschichte des W900 reicht noch eine ganze Zeit länger, in drei Basisversionen wurde die Modellfamilie über nahezu 60 Jahre gefertigt; der W900 mit "schmaler Motorhaube" von 1961-196, der W900A mit "breiter Motorhaube" von 1967-1982 und von 1982-2020 der W900B (das B wurde später gestrichen). Neben dem Standard-W900B wurde 1989 zudem ein W900L mit verlängerter Motorhaube eingeführt.

 

Meine Planung sieht eine Produktlinie von zunächst 4 Cabover-Varianten vor, einen 77er K100C mit langer Cab, einen 66er K100A mit 76"-Kabine, einen weiteren K100C mit 86"-Aerodyne-Kabine aus 1982 und zuguterletzt einen 86er K100E mit 64"-Daycab. In Sachen W900 steht die Planung noch nicht, da muss ich erst noch Bildmaterial sortieren und sichten.

 

K100C (1977)

 

Die erste Kabine, die ich als Modell erstelle, ist ein 108"-Cab, ca 2,75 Meter lang. Im Modell entspricht dies einer Länge von 38 mm; die Höhe beläuft sich auf 29 mm, die Breite auf 33 mm. Auf den Fotos lässt sich der Baufortschritt recht anschaulich nachvollziehen. Die Kabine wird von Grund auf in Scratchbauweise erstellt. Dies ist die Kabine, deren Bau bisher am weitesten voran geschritten ist. Die Detaillierung mit Türen, Kühlergrill, Headlights und einer Innenausstattung lassen einmal erahnen, wohin auch bei den anderen Cabs die Reise führen soll.

 

       

Aufbau der Grundform

 

erste Detailarbeiten am Front und Dach

 

Detailarbeiten im Frontbereich

 

       

Aufbau der Basis-Inneneinrichtung

 

Montage von Kühlergrill und Headlights

 

Teileübersicht

 

Nachdem ich einen weiteren Abgleich mit neuerem Fotoreferenzmaterial machen konnte, waren noch einige Nachbesserungen erforderlich: Blinker angesetzt, Hauptscheinwerfer ausgetauscht, Türen nachdetailliert, Kabinenunterkante und Einstiegstritte verbessert, Führung der "Bleche" am Übergang Front/Seite überarbeitet, Rückwandausschnitt verbessert. Jetzt bin ich zufriedener! Das Cab soll nun zum Abformen und Nachgießen in Resin; mit zwei, drei Ersatzteilen in der Hinterhand arbeitet man unverkrampfter als in der Angst, dass einem bei nur einem Mastermodell einmal ein kapitaler Fehler unterlaufen sollte. Außerdem kann man das "Grundcab" super als Basis für die weiteren Varianten heranziehen...

  

       

abformfertig, Perspektivansicht

 

abformfertig, Frontansicht

 

abformfertig, Seitenansicht rechts

  

       

Teileübersicht zur Abformung

 

Teileübersicht, andere Perspektive

 

abformfertige Kabine, Fahrerseite

 

So, der Kenny ist zum Abformen, jetzt heißt es geduldig sein...